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26.3.2006, Bundesliga-Nachholspiel in Pulheim: nachdem der Winter Anfang März das Duell Brauweiler-Hamburg verhinderte,
war nun, drei Wochen später, alles für die Partie bereit. Nach dem Auswärtssieg gegen Frankfurt sollte das Minimalziel "Abstieg verhindern"
für Brauweiler erreicht sein, so dass man entspannt in die Partie gegen die Hanseaten starten konnte. Die Hamburger zeigten bisher eine durchwachsene
Saison ohne ernsthaften Kontakt zu den Spitzenplätzen, aber auch losgelöst vom Abstiegskampf.
Die Partie begann etwa um zehn Minuten verspätet. Der HSV begann gleich mit Zug auf das gegnerische Tor und konnte in den ersten Spielminuten
die ersten Torchancen verzeichnen. In der 12. Minute zappelte der Ball zum ersten Mal im Tor von Britta Trescher, doch eine Hamburger Stürmerin stand im Abseits. Doch
dann erlebte die Brauweiler Torfrau einen schwarzen Moment, kam in der folgenden Szene zu weit aus dem Tor, so dass ein Heber in der 13. Minute die Führung für die
Hamburgerinnen bedeutete. Große Teile der nun folgenden Partie spielten sich in der Hälfte der Gastgeberinnen ab, die sehr oft Probleme hatten, den Ball aus der Abwehr zu bekommen.
Immer wieder landeten Fehlpässe in den Reihen der Hamburger, doch letztlich sprangen dabei relativ wenig sehr gute Chancen raus. Eine Riesenchance konnte Trescher allerdings mit einer Glanzparade
in der 21. Minute vereiteln. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnte Brauweiler dann mehrere gute Torchancen erspielen. Besondere Erwähnung muss hier
ein Schuss von Kasperczyk von der linken Seite finden, den die Hamburger Torfrau nur knapp am Pfosten vorbeilenken konnte.
Die Brauweiler Hoffnungen, die Partie nach der Pause noch angenehmer zu gestalten oder noch zu drehen, wurden sofort in der 48. Minute gedämpft, als Kameraj
den zweiten Hamburger Treffer erzielte. In Folge war es mehrfach Britta Trescher, die große Hamburger Torchancen bei freistehenden Stürmern vereitelte und somit
einen höheren Rückstand verhinderte. Ab der 60. Minute machte Brauweiler dann stetig mehr Druck, in der Schlußphase vergaben die Rheinländerinnen allerdings mehrere sehr gute Chancen. Die letzte
Chance des Spiels hatte allerdings der HSV nach einem Konter - doch auch hier hielt Trescher sicher.
Hamburg gewann aufgrund der feldüberlegenen Leistung verdient im Rheinland und bestrafte die Gastgeberinnen für ein oft zu inkonsequentes Abwehrspiel zu Beginn der Partie.










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