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Am 22.2.2004 gabs mal wieder ein Deja Vu für Unihockey-Pics.de/Sport-Live.net. Endlich war ich mal wieder in Brauweiler,
um beim FFC vorbeizuschauen. Es ging wieder gegen den FSV Frankfurt. Wenigstens konnte es dieses Mal kein torloses Unentschieden
geben, denn es wurde ein Gegner für Turbine Potsdam im DFB-Pokal-Halbfinale gesucht. Einer musste gewinnen.
200 Zuschauer hatten sich am Karnevalssonntag versammelt, gerade zu Beginn der Partie bei eiskaltem Wind, aber sonst ganz wohnlichen
Bedingungen. Die Gastgeberinnen begannen sehr druckvoll, drängten Frankfurt in die eigene Hälfte, allerdings ohne
wirkliche Chancen herauszuarbeiten. Erst nach 15 Minuten wurde die Partie etwas ausgeglichener, beide Teams hatten fortan in einem ansonsten
mittelfeldbetonten Spiel immer wieder gute Chancen. Gegen Ende der ersten Hälfte kamen die Hessen zwar immer besser ins Spiel,
aber Jutta Nardenbach erzielte mit einem Hammer aus dem Strafraum, der von der Latte ins Tor sprang, in der 43. Minute das 1:0. Das Tor zeigte Wirkung,
die Gäste zeigten vor allem in der Abwehr deutliche Abwehrschwächen, agierten nervös und mussten sich in der 45. Minute nach einem Schäpertöns-Konter
das zweite Mal den Ball aus dem Netz holen. Sicherlich war die Führung zur Pause etwas hoch ausgefallen, andererseits
konnten die nun völlig orientierungslos spielenden Frankfurter sich bedanken, dass die Halbzeitpause nur kurz nach dem
zweiten Treffer begann. Die Hessen zeigten zwar die bessere Spielanlage, aber Brauweiler war insbesondere kämpferisch
deutlich überlegen.
Bereits früh im zweiten Abschnitt hätten die Rheinländerinnen dann den Sack zumachen müssen, als mehrere
gute Konterchancen vergeben wurden. Auf der anderen Seite sagten die Frankfurterinnen dann nach einem Abwehrfehler "Danke", in der 53. Minute
fiel der Anschlußtreffer für den FSV. Frankfurt spielte fortan druckvoll, dominierte die Partie und versemmlte beste Gelegenheiten.
Auf der anderen Seite setzte sich die überragende Sonja Fuss den Ball in der 56. Minute an den Pfosten. Eine weitere mitaufgerückte Brauweiler
Stürmerin konnte den Abpraller dank eines ungeschickten Laufwegs nicht im leeren Tor versenken. Frankfurt drückte weiter, ab der 75. Minute
standen sie sich nur noch 10 Brauweilerinnen gegenüber, als nach einem Handspiel eine Spielerin Gelb/Rot sah. Doch erst ein paar Minuten
vor Schluß konnten die Gäste ihre Feldüberlegenheit wieder in Chancen umwandeln - die waren allerdings dann auch gleich
allerbester Güte. Kurz vor Schluß musste dann noch ein Frankfurter Betreuer den Zuschauerraum betreten, als dieser
zu lautstark über eine Abseitsentscheidung haderte.
Frankfurt nahm zu spät den Kampf in dieser Partie auf, um dem ersten Tor noch ein zweites folgen zu lassen. Desweiteren scheiterten
sie bei ihren Großchancen zu oft an der glänzenden Corinna Ernst im Brauweiler Tor, aber vor allem auch an den
eigenen Nerven.









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