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Am 11. Mai 2006 stand am Stadion des BV 09, inmitten von Bürogebäuden in der - für Kölner - verbotenen Landeshauptstadt Düsseldorf, das Frauenfussball-Länderspiel Deutschland - USA
auf dem Programm. Während die deutschen Damen ihre U21 in den Ring schickten, begnügten sich die Vereinigten Staaten mit einer Altersklasse tiefer.
Die Gastgeberinnen machten von Anfang an Druck und waren feldüberlegen, allerdings waren Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Deutschland schien das Spiel sicher
zu kontrollieren, so war das erste Tor für die Amerikanerinnen nach einem schönen Konter von Angeli Jordan eher überraschend (14.). Die Amerikanerinnen verstanden es auch in Folge, kompakt zu stehen und den
Gegnern wenig Chancen zu geben, in den gegnerischen Strafraum einzudringen. In der 30. Minute machte Simone Laudehr aus dieser Not eine Tugend, zog aus über 20 Metern ab, der Ball rutschte der Torfrau durch die Hände - 1:1. Alles schien
danach, dass die Partie mit diesem verdienten Unentschieden in die Pause gehen sollte, doch kurz vor dem Pausenpfiff durch Nicole Schumacher zeigten die Gäste eine traumhafte Kombination über vier, fünf Stationen. Allie Long
stand plötzlich frei vor Ursula Holl und hatte kein Problem, ihr Team wieder in Führung zu gehen.
Hatten die Amerikanerinnen das Recht und das Glück, für den Paukenschlag vor der Pause zu sorgen, war es zwei Minuten nach der Pause Isabell Bachor vergönnt, das Spiel wieder auszugleichen. In Folge entwickelte sich ein typisches Testspiel: viele Wechsel, die
immer mehr den Spielrhythmus zerbrachen. Beide Teams waren zwar absolut bemüht, Torchancen war aber nur seltenst zu verzeichnen. Gegen Ende der Partie kamen die Deutschen dann wieder mehrfach zu guten Gelegenheiten, doch gerade in dieser Phase konnte Danesha Adams nach schönem Zuspiel
Uschi Holl aussteigen lassen und schob den Ball in der 88. Minute zum Siegtreffer ein.
An einem munteren Fussballnachmittag, der allerdings im zweiten Durchgang auch deutliche Längen hatte, siegten die Amerikanerinnen vor offiziell 800 Zuschauern als das kompaktere und eingespielter wirkende Team
etwas glücklich.







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