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Nach zwei Wasserball-Spielen auf Bezirksebene in Goslar ging es am 4.4. in die große weite Wasserball-Welt. Zweite Wasserball-Bundesliga
im Heidbergbad in Braunschweig zum Ligaspiel gegen Duisburg. Alles war etwas anders, nicht nur die Spielzeit (4x9 statt 4x7 Minuten), auch
die analog zum Basketball funktionierende 35-Sekunden-Regel und die bessere Klasse der Spieler machte die ganze Sache deutlich attraktiver,
als ich das gewohnt war - und das Spiel sollte sein übriges dazu tun.
Das erste Viertel endete 3:2 für die Braunschweiger, die zwar in Unterzahl als erste zurücklagen, dann aber doch
mit 2:1 und 3:2 führen konnten. Die Gastgeber waren zwar spielbestimmend, Duisburg machte aber einen sehr abgezockten Eindruck. Zu Beginn des zweiten
Viertels blieb das Spiel noch recht ausgeglichen, doch je näher die Halbzeitpause kam, desto stärker wurden die gelb-blauen. Sie kontrollierten das
Spiel plötzlich und gingen verdient mit vier Toren Vorsprung zum Pausentee.
Duisburg schien den Kampf im dritten Drittel aufzunehmen, doch auch nachdem sie zwei Tore einer Fünftoreführung der Braunschweiger
wieder zurückgeholt hatten, schien Braunschweig doch das Spiel genügend zu kontrollieren. Schnell war in der 24. Minute
die Fünftoreführung zum 12:7 wieder hergestellt, das Spiel schien schon vorentschieden. Doch Duisburg gab nicht auf, traf
dreimal in zwei Minuten und konnte in der 27. Minute sogar in Überzahl den 12:11-Anschluß erzielen. Kurz vor der Pause konnte Braunschweig dann
die Führung noch auf zwei Tore wieder korrigieren.
Direkt zu Beginn des letzten Abschnitts schienen sich die Gastgeber dann wieder zu fangen, Braunschweig ging durch einen Konter
mit 14:11 in Führung. Fortan wurde das Spiel etwas hektisch, und auch wenn die Gäste auf dem besten Weg waren, das Spiel
zu kippen, ließen sie sich durch Kleinigkeiten wie zwei Offensivfouls immer wieder leicht aus dem Konzept bringen. Letztendlich war es
aber doch die beste Phase der Gäste, die in der 33. Minute in Überzahl 14:14 ausgleichen konnten. Das Spiel war nun einfach nur noch superspannend,
auch wenn manche unschöne Szenen im und um das Becken den tollen Eindruck leicht trübten. Beim Spielstand von 15:15 anderthalb Minuten vor
Schluß traf Duisburg zweimal das Torgestänge, im Gegenzug fiel das entscheidende Tor zum 16:15-Sieg der Braunschweiger.
Braunschweigs Sieg war sicherlich etwas glücklich, aber nicht unverdient, da sie bis zur Mitte des dritten Viertels die bessere Mannschaft waren. Duisburg
hingegen vergab in der Schlußphase, um die Früchte der kämpferischen Leistung zu ernten.








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