MTV Goslar - WSV Wolfenbüttel 3 7:13 (1:2, 3:4, 2:4, 1:3)

So kann es gehen: am Vortag beim Adler-Schwimmasters traf ich meinen ehemaligen Flursprecher, der mich gleich zum Wasserball-Pokalspiel zwischen Goslar und der dritten Vertretung des hochfavorisierten WSV Wolfenbüttel einlud. So hieß es zum zweiten Mal an diesem Wochenende: ab zum Aquantic nach Goslar.
In den ersten beiden, jeweils sieben Minuten dauernden Vierteln war kein Klassenunterschied zu erkennen. Zwar gingen die Gäste früh mit zwei Toren in Führung, doch vor der ersten Pause konnte der MTV den Anschluß wieder herstellen. Das zweite Viertel wurde gar mit dem Ausgleichstreffer begonnen, doch die Gäste konnten nicht nur das 2:3 erzielen, sondern hatten auch das nötige Quentchen Glück. Wie so oft in diesem Spiel fanden die Gastgeber die Lücken der gegnerischen Abwehr, landeten einen schönen Konter, doch der Wurf ging nur an die Latte. Wolfenbüttel erzielte im direkten Gegenzug das 2:4 und kurz darauf ihren fünften Treffer. Im heimischen Gewässer kämpfte sich zwar Goslar zwar auf 4:5 heran, doch Sekunden vor Schluß stellte der WSV wieder einen Zweitore-Abstand her.
Auch der dritte Abschnitt begann aus Sicht der Gastgeber gut - mit einem Tor. Doch danach offenbarten sie zu viele Abwehrschwächen, so dass Wolfenbüttel vorentscheidend auf 6:10 wegziehen konnte. Als danach ein Goslarer Spieler aufgrund einer angeblichen Tätlichkeit des Beckens verwiesen wurde und somit sein Team in Unterzahl das Spiel etwa zehn Minuten lang beenden mußte, war die Partie vorentschieden. Goslar hatte zwar fortan seine beste Phase im Spiel, konnte aber nur noch einmal bis zum Spielende treffen.
Unter dem Strich verliert der MTV Goslar aufgrund zu vieler individueller Fehler, besonders in der Abwehr. Der WSV Wolfenbüttel zieht mit seiner dritten Mannschaft ins Halbfinale des Bezirkspokal ein.